WESSLING-Gewinner Matthias Post (r.), Carsten Lammers (Mitte)
WESSLING-Gewinner Matthias Post (r.), Carsten Lammers (Mitte)
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WESSLING Sieger beim Innovationspreis Münsterland 2009

Die neue Spurenelementemischung für Biogasanlagen hat die Jury überzeugt und das Unternehmen mit dem Sonderpreis „Energie-innovativ“ ausgezeichnet. Biogasexperte Matthias Post und Carsten Lammers, Leiter der Umweltanalytik am Laboratorien-Standort Altenberge, haben den Preis während der feierlichen Preisverleihung am Donnerstag-
abend, 19. November, in der Gempt-Halle in Lengerich entgegen genommen.
Innovation Oscar 2009
Innovation Oscar 2009
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Die Biogas-Experten der WESSLING-Gruppe am Standort Altenberge haben einen Prozesshilfsstoff für Biogasanlagen sowie ein Verfahren für seine Verwendung entwickelt. Erstmalig wird durch diese Innovation eine kontrollierte, optimale Versorgung der Methangas bildenden Mikroorganismen mit Spuren-
elementen ermöglicht. Entwickelt wurde die Spurenele-
mentemischung auf der Basis einer einmaligen bundesweiten Datenbank, eigenen Versuchen in den WESSLING-Laboratorien sowie in Kooperation mit der Fachhochschule Münster, Fachbereich Gebäude, Energie, Umwelt.
Die Spurenelemente können in gelöster Form und damit bestens verfügbar auf die Substrate in der Biogas-
anlage verteilt werden. Das Ergebnis ist in jeder Hinsicht ein messbarer Erfolg: Die Erträge von Biogasanlagen können deutlich gesteigert werden. Wichtige Aspekte darüber hinaus waren der Schutz der Ressourcen und die Verbesserung der Umweltver-
träglichkeit. Die flüssige Mischung wird nach den Vorgaben von WESSLING durch den Kooperationsparter Agravis - einem renommierten Unternehmen der Agrarwirtschaft - produziert.
Biogas

Die herausragenden Effekte dieser Innovation sind:

  • Optimale Ertragssteigerung der Biogasanlage.
  • Spurenelemente sind Schwermetalle, die in die Umwelt geraten. Die bedarfsgerechte Zugabe an Spurenelementen verhindert eine Überdosierung und schont damit die Umwelt.
  • Durch die Vermeidung einer Überdosierung von Spurenelementen kann der Gärrest als Dünger verwendet und muss nicht als Abfall kostenpflichtig entsorgt werden.
  • Die gelöste und flüssige Mischung an Spurenelementen bedeutet ein Höchstmaß an Verfügbarkeit.
  • Eventuelle Kosten für Eisenhydroxid werden eingespart, da in der Mischung Schwefel gebunden wird.
  • Verbesserung des Arbeitsschutzes. Schwermetalle wie Kobalt stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Beim Einsatz der flüssigen Mischung entstehen keine Stäube mehr, die eingeatmet werden können.

Ansprechpartner für Biogas:

Matthias Post
WESSLING Laboratorien GmbH
Tel. +49 (0)2505 89-144
matthias.post@wessling.de